Toskana, Italien

April 2018

Über Ostern sollte es ein paar Tage in die Toskana gehen. Unser Hotel hatten wir in Florenz gebucht und wollten mit einem Mietwagen fünf Tage die Gegend erkunden. Geflogen sind wir nach Pisa und haben dort bei InterRent unser Auto abgeholt und auch wieder zurückgegeben. Von Freunden wurde uns gesagt, dass Pisa im Grunde nicht mehr zu bieten hat als der berühmte schiefe Turm und da unser Rückflug auf 14 Uhr gebucht war, wollten wir uns das für den letzten Tag einplanen.

So ging es gleich auf nach Florenz. Allerdings nicht direkt über die Autobahn, sondern über Lucca. Hier wurde uns der ovale Hauptplatz „Piazza dell’Anfiteatro“ empfohlen und somit haben wir den Weg genutzt.

Hier gabs auch gleich die erste Pizza. An dem kleinen Plätzchen sitzt man in mitten der anderen Touristen und bekommt gutes Essen für noch bezahlbaren Preis.

Lange aufgehalten haben wir uns jedoch nicht, da das kleine Örtchen nicht viel mehr zu bieten hat und es ging weiter nach Florenz und direkt zu unserem Hotel Jane. Das Hotel ist circa 20 Gehminuten vom großen „Piazza del Duomo“, dem Zentrum der Stadt, entfernt. Uns hat die Lage gefallen, das etwas längere Laufen hat uns nichts ausgemacht und so sieht man auch die unbekannten Viertel der Stadt. Glücklicherweise war auch direkt vor dem Hoteleingang ein freier und auch noch kostenloser Parkplatz vom Hotel – besser geht es nicht! Auch das Personal war freundlich und nett.

Für die nächste Tage war somit Sightseeing in Florenz angesagt. Für Fotos hatte ich meine Fuji XT-2* mit diversen Objektiven dabei. Mein geliebtes Samyang 21 mm 1.4*, dazu das Fujinon 16 mm 1.4* und ein 50 mm 1.2* ebenfalls von Samyang*. Zum ersten Mal auch im Gepäck hatte ich den Joby GorillaPod 3K* als leichtes und flexibles Reisestativ dabei. Dazu aber später mehr. Meinen Polfilter hatte ich dummerweise vergessen..

Florenz bietet sehr viel Geschichte, Kunst und Kultur. Museen, Galerien und Ausstellungen. Und schöne Straßen, die zum flanieren einladen. Ein absolutes Muss neben allen Sehenswürdigkeiten im Zentrum (und natürlich dem David) ist der „Piazzale Michelangelo“ weit oben über der Stadt. Er bietet den idealen Ort, um bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang über Florenz und den Hügel im Umland anzusehen. Das bedeutet natürlich auch, dass man dort nicht alleine ist und man sollte sich am besten schon zeitig ein Plätzchen reservieren, um in den Abend zu starten. Hier kam auch zum ersten mal mein kleines GorillaPod Stativ zum Einsatz. Innerhalb einer halben Minute hatte ich das flexible Stativ am Geländer angebracht und es hat meine Erwartungen an Halt und Stabilität erfüllt. Die geschossenen Bild sind allesamt scharf und ohne Verwackeln.

Einen Tag hatten wir uns vorgenommen, weiter mit dem Auto in den Süden zu fahren. Siena und auch das kleine Dörfchen San Gimignano wurden uns als interessante Orte genannt und auch die Straße weiter von Siena in Richtung Asciano. Auf dieser Straße bekommt man die typische Landschaft der Toskana zu sehen, wie man sie von Postkarten und Reiseführern kennt. Kurvige Straßen und Zypressen-Alleen, die zu Weinhöfen und Landhäuser führen. Leider hat das Wetter an diesem Tag nicht mitgespielt. Auch die Natur war noch nicht soweit und die Feldern waren braun und nicht so schön grün und bunt wie auf Postkarten. Aber die Fahrt hat uns trotzdem gefallen und den kleinen Abstecher auf jeden Fall wert.

Für den nächsten Tag sagte uns die Wetter App 100 % Regenwahrscheinlichkeit für Pisa voraus und so entschlossen wir kurzer Hand weiter in den Norden nach Riomaggiore, Cinque Terre zu fahren. In der Nähe waren wir zwar schon letztes Jahr, aber dieses kleine Dorf kannten wir noch nicht. Mit dem Auto dorthin zu fahren ist etwas abenteuerlich, da Parkplätze auf Grund der Enge grundsätzlich fehlen, aber wir hatten Glück und es wurde gerade ein Platz frei.

Der Ort an sich ist aber sein hohes Parkgeld wert. Auch der halbe Tag hat uns persönlich vollkommen gereicht. Man macht die bekannten Bilder, schlendert noch ein bisschen durch die engen Gassen und ein Mittagessen auf einer der vielen kleinen Terrassen in der Hauptgasse ist auch drin. Hier hatten wir dann Glück mit dem Wetter.

In einer guten Autostunde, wenn man die schnelle Mautstrecke über die Autobahn nimmt, waren wir dann in Pisa. Unser Hotel für eine Nacht: Das San Ranieri. Da sich dann doch noch die Sonne zeigte, sind wir mit dem Auto in die Stadt und haben uns die „Cattedrale di Pisa“ mit ihrem schiefen Turm angeschaut. Auf dem Rückweg ins Zentrum und nicht weit vom Turm ist die kleine Pizzeria „Quarto D’ora“. Wenn man nicht reserviert hat, bekommt man nur mit Glück einen der wenigen Tische. Auf der Karte befinden sich unterschiedliche Varianten Pizza. Sonst nichts. Dafür bekommt man die wahrscheinlich beste Pizza des Urlaubs  – zumindest war es bei uns so.

Somit also der perfekte Abschluss für sehr schöne Tage in der Toskana… 

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